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Ja genau. Ich schreibe über das wundervolle Geschenk des Gebets. Leider ist  in der heutigen Zeit das Gebet ziemlich veraltet. Man glaubt nicht mehr recht an die Kraft des Gebets. Es geht alles so schnell und wir haben unzählige Möglichkeiten. Wer nimmt sich noch die Zeit der Stille? Viel zu viele Gebete werden durch ungläubige Herzen ausgesprochen und sind mit leeren Hoffnungen verbunden. Ich glaube, wir können eine Gebets-Revolution dringend gebrauchen.

Kürzlich stiess ich auf den Buchtitel:

„Wenn du für Sonne betest, lass den Schirm zu Hause“ von David Kadel.

Dieser Satz hat mich sofort berührt. Wie wahr. Doch genau so ist viel zu oft unsere Herzenshaltung im Bezug auf das Gebet. Wie oft beten wir und gehen sofort davon aus, dass Gott unser Gebet nicht erhören wird. Dass unser Gebet nur bis zur Zimmerdecke kommt, aber auf keinen Fall weiter. Wir glauben nicht, dass Gott auf unsere Gebete antwortet. Schlimmer noch: Wir haben bereits einen Plan B bereit (oder sogar Plan C..!?).

Zurzeit bin ich in einer Phase, in der ich Gott als meinen Vater kennenlernen darf. Nicht nur das Wissen, dass Gott mein Vater ist, sondern die Gewissheit in meinem Herzen, dass er mein liebender Vater ist und es gut mit mir meint. Gott zeigte mir, dass ich viel zu oft zuerst zu Menschen renne, um ihren Rat einzuholen, anstatt ihn aktiv um Hilfe zu bitten. Er hat Recht. Ich quäle mich mit verschiedenen Gedanken und gehe zu meinen Freundinnen oder zu meiner Familie und erhoffe mir dort all die Antworten zu erhalten. Versteht mich nicht falsch. Ich bin der festen Überzeugung, dass es unerlässlich ist, solche Freundschaften zu haben. Jedoch sollte unsere erste Anklopfstelle immer Gott sein. Das umzusetzen empfinde ich als relativ schwierig. Wie schnell greift man zum Telefon, oder trifft sich auf einen Tee? Doch in dieser Zeit des „Umdenkens“ habe ich bereits viel gelernt und Vertrauen zu meinem himmlischen Vater aufgebaut. Schliesslich ist die Verbindung zu Gott wie eine Beziehung, die wir mit Menschen kennen. Gott möchte nicht nur für Notsituationen hinzugezogen werden. Erst dann, wenn wir nicht mehr weiter wissen, kommt Gott ins Spiel? Da stellt sich doch gleich die Frage: Wer ist mein Zentrum? Wo ist meine Quelle?

Wer könnte mich besser beraten als mein Vater im Himmel? Keiner kennt mich so wie er. Niemand sonst weiss, was das Leben für mich bereit hält. Nur Gott kennt alle Antworten. Er weiss, wer ich bin und welche Gedanken er hatte, als er mich erschuf. Er weiss, was meine Fähigkeiten sind. Jeden Schritt ist er an meiner Seite gegangen. Mein Lebensziel ist es, immer mehr zu einer Frau nach dem Herzen Gottes zu werden. Doch solange ich Gott in den vielen Fragen und Entscheidungen, die sich mir stellen, aussenvor lasse, kann ich meine Beziehung zu ihm nicht aufbauen.

Lukas 18, 1-8

Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie allezeit beten und nicht nachlässig werden sollten, nämlich: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. Es war aber eine Witwe in jener Stadt; die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher! Und er wollte lange nicht; hernach aber sprach er bei sich selbst: Ob ich schon Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue, so will ich dennoch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht schliesslich komme und mich ins Gesicht schlage. Und der Herr sprach: Höret, was der ungerechte Richter sagt! Sollte aber Gott nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er sie auch lange warten lässt? Ich sage euch, er wird ihnen Recht schaffen in Kürze! Doch wenn des Menschen Sohn kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

Was für eine Aussage und grosse Ermutigung!

Zurzeit bin ich an einer Weiterbildung und hatte eine sehr schwere und wichtige Prüfung. Ich hatte viel gelernt und wollte natürlich die Prüfung bestehen. Nach der Prüfung hatte ich wirklich ein schlechtes Gefühl. Viele verschenkte Punkte. Ich wusste, dass ich nur noch eines tun konnte, und das war beten. Ich betete täglich um ein bestandenes Prüfungsergebnis und bat auch andere für mich zu beten. Ich wusste, dass ich nichts mehr ändern konnte. Jeder, der je für eine grössere wichtige Prüfung gelernt hat, versteht was ich meine. Ich flehte jeden Tag zu Gott. Als ich mein gutes Ergebnis später in der Hand hielt, konnte ich es kaum glauben. War es eine Verwechslung? Ach, bin ich doch kleingläubig.

Ich möchte dich wirklich ermutigen zu beten. Ich bin überzeugt, dass Gott jedes Gebet hört. Die Frage ist nur, hören wir ihm auch wirklich zu? Vielleicht ist nicht jede Antwort so, wie wir sie uns wünschen würden. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Nicht ich bin es, die bestimmt, was in meinem Leben alles passieren muss – so würde ich mich über Gott stellen. Und ganz ehrlich. Oft weiss ich nicht, was wirklich das Beste für mich ist. Es bedeutet auch nicht, dass ich all seine Entscheidungen verstehen werde. Oft geht es auch sehr lange, bis ich eine Antwort von Gott wahrnehme. Aber ich muss Vertrauen haben. Vertrauen in meinen himmlischen Vater, der grösser, mächtiger und stärker ist als alles Andere. Vertrauen, dass Gott keine Fehler macht und er ein gerechter Gott ist und zur richtigen Zeit meine Gebete beantworten wird. Ich bin überzeugt, dass viele meiner Fragen spätestens im Himmel geklärt sein werden.

Wo immer du im Leben gerade stehst. Auch wenn du das Gefühl hast, dass deine Gebete nicht bei Gott ankommen oder er dir keine Antwort gibt. Höre nicht auf zu beten, Gott zu danken und ihn zu ehren. Oft hilft es, wenn wir versuchen unsere Perspektive zu ändern. Auch ein Gebetstagebuch kann sehr hilfreich sein. Sehr oft gehen Gebete in Erfüllung und wir registrieren es gar nicht wirklich. Mit einem Gebetstagebuch kannst du viel leichter erkennen, was Gott alles schon in deinem Leben getan hat.  Hab die Gewissheit, dass Gott auch jetzt bei dir ist. Höre nicht auf zu glauben, hoffen und beten.

Vergiss nicht: 0800 GOTT 777. Ein Service, der 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche verfügbar ist. Gratis, jederzeit, unlimitiert, exklusiv und ohne Warteschleife. Für ALLE frei verfügbar!

In Liebe

Avalyn

 

 

4 comments

  1. Bridgette says:

    So, schön, liebe Avalyn,

    danke fürs Teilen und ich stimme gerne und aus freudigem Herzen und aus eigener Erfahrung in allem was du sagst zu!

    Gott hat mich auf eine lange Pilgerreise geschickt um mir zu zeigen, wie sehr ich ihm in jeder Beziehung vertrauen kann. Er war immer bei mir, hat immer für mich gesorgt, oft auf wunderbare Weise.

    …Jesus ist erst sehr viel später in mein Leben gekommen. Ich habe erst eine lange intensive Beziehung zu meinem himmlischen Vater (der ja in mir lebt)gepflegt und dann hat er seinen Sohn zu mir gesandt. Und auch hier, weiß ich, dass Beten, das Beste ist, was wir in jeder Sekunde, unaufhörlich „tun“ können…einfach in Kommunikation mit Gott und Jesus zu sein, verändert unsere Welt, sanft und von innen, wie von alleine.

    Seid alle gesegnet hier und danke für diesen tollen Blog und Raum, den ihr hier kreiert habt!

    Herzlich, Bridgette

    • Avalyn
      Avalyn says:

      Liebe Bridgette
      Es ist immer wieder schön und sehr ermutigend zu hören, was andere mit Gott erleben. Ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut und wünsche dir einen guten Start in die neue Woche und vor allem Gottes reichen Segen.
      Avalyn

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