Keine Tränen – Babyshampoo lähmt Augapfel

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wieso Babyshampoos keine Tränen verursachen?
Die Antwort ist eigentlich ganz simpel.  Den Shampoos ist eine Substanz mit dem Namen Sodium Laureth Sulfat beigemischt, die dafür sorgt, dass das Shampoo nicht brennt, wenn es in die Augen gelangt.
Diese Substanz betäubt quasi kurzzeitig den Augapfel und verhindert, dass es brennt und sich Tränen bilden.

Bei dem Inhaltsstoff handelt es sich um einen PEG-basierte Substanz, die keineswegs mild ist – wie oft angepriesen. Sodium Laureth Sulfat sorgt dafür, dass der Augapfel kurzzeitig gelähmt wird.
Doch Tränen sind eine ganz natürliche und sinnvolle Reaktion des Körpers, weil sie das Auge automatisch ausspülen. Auch in Shampoos für Erwachsene findet man diesen Inhaltsstoff.

PEG/PEG-Derivate verbinden als Emulgatoren Wasser und Fett. Diese Stoffe können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.

Sodium Laureth Sulfate (SLES)

SLES ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium Lauryl Sulfate (SLS). SLES ist weniger aggressiv und stärker schäumend als sein Ausgangsprodukt SLS. Bei dem Umwandlungsprozess entsteht jedoch eine weitere, äusserst schädliche Verbindung, das 1,4-Dioxan. Dieser Stoff ist u.a. Hauptbestandteil des Entlaubungsmittels „Agent Orange“, welches im Vietnamkrieg eingesetzt wurde. 1,4-Dioxan ist dem Hormon Östrogen sehr ähnlich und stört somit den Hormonhaushalt des Menschen. Dadurch erhöht sich das Risiko für Krebserkrankungen, wie beispielsweise Brustkrebs, sowie einer geringen Spermienproduktion. SLES wird gerne als eine harmlosere Variation von SLS deklariert, aber in Wirklichkeit ist es sehr viel schlimmer. Sowohl SLS als auch SLES können in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen Inhaltstoffen möglicherweise zur Bildung von Krebserregenden Nitraten und Dioxinen beitragen. Schon durch eine einzige Shampoobehandlung können grössere Nitratmengen in den Blutkreislauf gelangen. Wenn mit anderen Chemikalien kombiniert, können SLES und ALES Nitrosamine generieren, die stark Krebserregend sind. Beispiel: Die Nitrosamine, von einer Haarwäsche morgens, sind giftiger, als würden wir ein Pfund gepökelten und geräucherten fetten Speck essen. Die meisten Menschen benutzen jeden Tag – ohne zu wissen, was für einen Giftcocktail sie sich bereits morgens während ihres täglichen Reinigungsprozesses auf die Haut und somit ins Organsystem schleusen – Shampoos, Zahnpasten, Duschgels, Badezusätze, Cremes etc. mit diesen Inhaltsstoffen. SLES sind PEG basiert (dringen in die Haut ein, können dabei Schadstoffe einschleusen; können betäubend wirken); starke allergische Reaktionen, Reste von Formaldehyd / Dioxan (http://www.nokomis.at)

 

Hormonell wirksame Stoffe ebenfalls in Shampoos

Zudem finden sich in Babyshampoos oft weitere Stoffe, die eigentlich nicht rein gehören. So findet man auch hormonell wirksame Stoffe in Babyshampoos. Wozu hormonell wirksame Stoffe dienen und was sie anrichten können, lesen Sie in unserem Artikel „Hormone in Babypflegeprodukten„.
Ebenfalls oft vertreten sind Farbstoffe und aromatische Amine als Bausteine von Azo-Farben. Einige erweisen sich in Tierversuchen als krebserzeugend. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten. In Kosmetika finden sie aber weiterhin Anwendung. Sie werden für die Färbung der Produkte verwendet. Der Farbstoff Ci 15985 (ein Haarfärbemittel, auch E 110) färbt Babyshampoos orange.

 

Alternativen

Alternativ zu den konventionellen Babyshampoos kann Naturkosmetika (z.B. Weleda, Lavera…) ohne Sulfate, Parabene usw. genutzt werden. Schauen Sie gut auf die Inhaltsstoffe. Was genau in Ihren Pflegeprodukten enthalten ist, können Sie mit codecheck.info (auch als App) herausfinden.

 

Quellen: Ökotest, Codecheck, Nokomis.at

Beitragsbild: Fotolia

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